Erasmus+ Projekt „Wind @school“ der GDS2 in Kroatien, Dugo Selo vom 2.März-6. März 2026. Eine Delegation von Schülerinnen und Schülern arbeitet in dieser Projektwoche mit weiteren europäischen Schülern an Projekten zur Windenergie. Ganz im Zeichen von Erasmus steht ebenso die internationale Zusammenarbeit im Mittelpunkt.
Im kroatischen Dugo Selo fand die zweite Erasmus+ Projektwoche unter dem Motto „Wind@school“ statt. Über 60 Schülerinnen und Schüler aus insgesamt sechs Schulen aus Österreich, Deutschland, Luxemburg, Rumänien und Kroatien kamen zusammen, um sich eine Woche lang intensiv mit Innovation, erneuerbaren Energien und europäischer Zusammenarbeit zu beschäftigen. Mitten im Geschehen: eine engagierte Schülergruppe des Technischen Gymnasiums Umwelttechnik der GDS2.
Die Projektwoche stand ganz im Zeichen der Windenergie. Neben fachlichem Austausch und praktischer Arbeit an technischen Fragestellungen wurde vor allem der europäische Gedanke gelebt. In internationalen Teams arbeiteten die Jugendlichen zusammen, diskutierten Ideen und entwickelten kreative Lösungen rund um das Thema nachhaltige Energiegewinnung. So wurde die Woche nicht nur zu einer Lernplattform, sondern auch zu einem lebendigen Beispiel für gelebte europäische Partnerschaft.
Die Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums Umwelttechnik knüpften dabei an die Ergebnisse des ersten Projekttreffens im vergangenen Oktober in Österreich an. Das damals selbst gebaute Windrad wurde weiterentwickelt und technisch optimiert. Darüber hinaus erarbeitete die Gruppe ein Planspiel zur Standortsuche für eine Windkraftanlage im fiktiven Ort „Skyreach“. In diesem realitätsnahen Szenario mussten ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden. Während der Projektwoche stellten sich die anderen teilnehmenden Gruppen dieser Herausforderung im Rahmen eines der vielfältigen Workshops mit spannenden Diskussionen und unterschiedlichen Lösungsansätzen.
Neben Technik und Innovation kam auch der kulturelle Austausch nicht zu kurz. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in Geschichte und Traditionen des Gastgeberlandes. Für viele war es eine neue und überraschende Erkenntnis, dass Kroatien mit dem Glagolitischen über eine eigene historische Schrift verfügt. Solche Erfahrungen bereichern das Projekt ebenso wie die fachlichen Inhalte und fördern das gegenseitige Verständnis über Ländergrenzen hinweg.
Die Projektwoche „Wind@school“ zeigte eindrucksvoll, wie junge Menschen durch internationale Zusammenarbeit voneinander lernen, gemeinsam Zukunftsthemen gestalten und dabei Freundschaften fürs Leben knüpfen können. Eine Woche voller Inspiration, Teamgeist und europäischem Zusammenhalt ganz im Sinne des Erasmus+ Gedankens.

