Kreativität, Technik und Kultur - Erasmus+ Projekt in Navarra

Sindelfingen. Moderner Unterricht über das Klassenzimmer hinaus. Internationale Erfahrungen sammeln, neue Perspektiven gewinnen und dabei fachliche Kompetenzen vertiefen – genau das konnten Schülerinnen und Schüler der Gottlieb-Daimler-Schule 2 in den vergangenen Monaten im Rahmen eines Erasmus+-Projekts mit der baskischen Schule BHI Altsasu in Navarra im Norden Spaniens erleben.

Sindelfingen. Moderner Unterricht über das Klassenzimmer hinaus. Internationale Erfahrungen sammeln, neue Perspektiven gewinnen und dabei fachliche Kompetenzen vertiefen – genau das konnten Schülerinnen und Schüler der Gottlieb-Daimler-Schule 2 in den vergangenen Monaten im Rahmen eines Erasmus+-Projekts mit der baskischen Schule BHI Altsasu in Navarra im Norden Spaniens erleben.

Den Auftakt machte im März der Besuch der spanischen Austauschgruppe in Sindelfingen. Die Gäste aus dem Baskenland wurden an der GDS2 empfangen und lernten die Region kennen. Neben gemeinsamen Aktivitäten stand vor allem die Projektarbeit im Mittelpunkt: Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Mediendesign entwickelten gemeinsam mit den Basken einen virtuellen Escape Room, bei dem Kreativität, digitale Kompetenzen und Teamarbeit gefragt waren.

Parallel dazu beschäftigte sich eine Gruppe des Technischen Gymnasiums mit dem Thema Identität. Dabei setzten sich die Jugendlichen mit Fragen auseinander wie: Wer bin ich? Wie werde ich von anderen wahrgenommen? Welche Rolle spielen Sprache, Herkunft und kulturelle Prägung? Die internationale Zusammenarbeit bot hierfür einen besonders spannenden Rahmen.

Ende April folgte der Gegenbesuch im Baskenland, bei dem die Projekte weitergeführt und abgeschlossen wurden. Während des Aufenthalts erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Einblicke in die Besonderheiten des Baskenlands. Besonders beeindruckend war für viele die Auseinandersetzung mit der Geschichte und den bis heute spürbaren Unabhängigkeitsbestrebungen der Region. Ebenso lernten die Jugendlichen die Bedeutung von Landwirtschaft und regionaler Produktion kennen, die das Baskenland stark prägen. Ein kulinarisches Highlight waren dabei die weltberühmten Pinchos – kunstvoll angerichtete kleine Häppchen, die fester Bestandteil der baskischen Esskultur sind und bei gemeinsamen Restaurantbesuchen natürlich ausprobiert werden mussten.

Auch die Städte Pamplona, Vitoria-Gasteiz und Bilbao standen auf dem Programm. Dort lernten die Jugendlichen nicht nur historische und politische Hintergründe kennen, sondern beschäftigten sich auch mit moderner Stadtentwicklung und Architektur. Ein Besuch des berühmten Guggenheim Museum Bilbao zeigte eindrucksvoll, wie Kultur ganze Städte verändern kann.

Besonders wertvoll waren jedoch die Begegnungen im Alltag: gemeinsame Workshops zu baskischer Küche und traditionellen Tänzen, Interviews zur Lebensweise vor Ort sowie sportliche Aktivitäten an der Küste stärkten den interkulturellen Austausch. Ein Surfkurs in San Sebastián sorgte dabei für ein besonderes Highlight.

Am Ende stand nicht nur ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt, sondern auch ein wichtiger persönlicher Gewinn für alle Beteiligten: mehr Selbstständigkeit, sprachliche Sicherheit und internationale Freundschaften. Wer die Reise der Schülerinnen und Schüler noch einmal miterleben möchte, kann die Eindrücke in Form von Fotos und Videos auch auf der Instagram-Seite der Schule @gds2sindelfingen verfolgen

 
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