Als Fachinformatiker im Bereich Digitale Vernetzung wurde er am 8. Dezember in Berlin als Spitzenabsolvent geehrt und erhielt von DIHK-Präsident Peter Adrian einen Stern auf dem „IHK-Walk of Fame“. Damit gehört er zu den 211 bundesbesten Auszubildenen!
Diese Auszeichnung zeigt, dass sich seine fachliche Begeisterung ausgezahlt hat. Schon als Sechsjähriger programmierte Arik Herbert mit Scratch, nahm an Sommercamps teil und genießt bis heute jeden Tag in der IT. Im Gespräch betont er, dass kein Tag dem anderen gleiche und ihm insbesondere Skripte zur Automatisierung große Freude bereiten.
Auch sein Ausbilder Christian Höppner von der indasys connectivity GmbH erkannte früh das fachliche Potenzial seines Mitarbeiters. Nachdem sich ein duales Studium als zu wenig praxisnah erwiesen hatte, suchten beide gemeinsam nach einer Alternative. Diese fanden sie in der dreijährigen Ausbildung zum Fachinformatiker, mit der die Firma indasys seit vielen Jahren Erfahrung hat. Pro Jahrgang werden dort rund zehn Fachinformatiker ausgebildet. Neben fachlichen Kompetenzen spielen dabei auch zwischenmenschliche Aspekte eine wichtige Rolle. Herbert berichtet amüsiert, dass Gespräche mit genervten Kunden in der Telefonhotline sicherlich nicht zu seinen liebsten Erfahrungen zählten – wenn es jedoch gelinge, auch komplexe Probleme zu lösen, sei das ein großes Erfolgserlebnis.
Ein wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche duale Ausbildung ist zudem die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Ausbildungsbetrieb. Dr. Hopf, Schulleiter der Gottlieb-Daimler-Schule 2, legt deshalb großen Wert darauf, dass die Fachrichtungen im Bereich Fachinformatik klar getrennt geführt werden, um den unterschiedlichen Lehrinhalten gerecht zu werden. Andreas Wellstein, Abteilungsleiter des Bereichs Informatik, und Christian Höppner sind sich einig, dass der Ausbildungsberuf sehr anspruchsvoll sei und ohne intensives technisches Interesse sowie die Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung nicht erfolgreich ausgeübt werden könne. Auch das Teamwork habe maßgeblich zu seinem Lernerfolg beigetragen, betont Arik Herbert: Die Auszubildenden seines Unternehmens hätten sich hervorragend ergänzt.
Auch wenn es bei Herbert beinahe mühelos klingt, ist das Ergebnis eine außergewöhnliche Leistung: Mit 97 von 100 Punkten schloss er seine Abschlussprüfung ab. Die Ehrungen in Stuttgart und Berlin, die feierlichen Würdigungen sowie die anerkennenden Worte unter anderem von Bundesbildungsministerin Karin Prien sind mehr als verdient.
Wir gratulieren herzlich!
Text und Bild: Stephanie Ridder, GDS2

