Personen von links nach rechts: Herr Blessing (GDS2), Ana Marija Sosic, Frau Rapp (GDS2), Peter Müller, Ralf Rittinger, Frau Bieber-Machner (Schulleiterin GDS2), Sofia Schmid, Kuno Stellbrink (Greenpeace), Anna Zimmermann, Thomas Teufel (Greenpeace), Chiara Tobia Mata, Frau Haas (GDS2)

Das TG Umwelttechnik kooperiert mit Greenpeace

Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums Umwelttechnik (TGU) der Gottlieb-Daimler Schule 2 (GDS2) entwarfen Plakate zu aktuellen umwelttechnischen Themen.

Sie wurden dabei sachkundig von ehrenamtlichen Mitarbeitern von Greenpeace unterstützt.

Inzwischen hängen die Plakate im Greenpeace-Domizil im Sommerhofenpark und sind für die Öffentlichkeit zugänglich.

Die Schülerin Chiara Tobia Mata gestaltete ein Plakat zum Einfluss von CO2 auf den Klimawandel. CO2 ist ein Gas, das den Treibauseffekt maßgeblich verursacht. Ist es einmal in der Erdatmosphäre vorhanden, baut es sich kaum mehr ab. Aus diesem Grund muss man jetzt handeln, den CO2 Ausstoß drastisch zu reduzieren. Auf dem Klimagipfel 2015 in Paris wurde deshalb der Ausstieg aus der fossilen Energieversorgung bis 2070 beschlossen. Ob diese Maßnahme ausreicht die Erderwärmung in diesem Jahrhundert unter durchschnittlich 2°C zu halten?

Anna Zimmermann und Sofia Schmid beschäftigten sich mit der Bedeutung von cradle to cradle („von der Wiege bis zur Wiege…“). Hier fanden sie heraus, dass alle Verbrauchsprodukte einen biologischen Kreislauf und alle Gebrauchsprodukte einen technischen Kreislauf durchlaufen müssen, um wirklich nachhaltig auf unserer Erde zu wirtschaften und die Zukunft der Menschheit sicher zu gestalten.

Fukushima – 4 Jahre danach war das Thema von Ralf Rittinger. Nach einer Darstellung der Chronik der Katastrophe ging er verschiedenen Frage nach: Wie sieht es heute in Fukushima aus? Welche Maßnahmen werden durchgeführt, um den Lebensraum Fukushima zurückzugewinnen? Sind diese Maßnahmen ausreichend und zielführend?

Fukushima ist näher als wir denken, denn in seinem Plakat schlug Ralf Rittinger auch den Bogen zu uns nach Deutschland und stellte fest, dass ein Super Gau im AKW Fessenheim, dem ältesten AKW Frankreichs (Inbetriebnahme 1977), bei Süd-West Wind ähnliche Konsequenzen für uns hätte wie für die Menschen in Fukushima.

Peter Müller beschäftigte sich mit der Endlagersuche von radioaktiven Abfällen. Hierbei verglich er das Endlager Gorleben mit einem idealen Endlager mit Hilfe von verschiedenen Kriterien. Das Fazit, dass Gorleben nicht als Endlager taugt, wird hier mit Hilfe der festgelegten Kriterien sichtbar.

Das Meer - Rohstoff- und Energielieferant der Zukunft? Anamarija Sosic ging in ihrem Plakat auf zukünftig bedeutsame Rohstoffe wie Manganknollen und Methanhydrat ein und erläuterte Probleme, die bei Förderung und Nutzung dieser neuen Rohstoffe und Energieträger entstehen können.

Am Samstag, den 26.November, informiert die GDS2 über das TGU und die Berufskollegs

Text: Ulrich Blessing

Bild: privat

 
Facebook