Studienfahrt des Technischen Gymnasiums Umwelttechnik nach Almeria (Spanien)

Ganz auf das Profil Umwelttechnik abgestimmt war die Studienfahrt des Technischen Gymnasiums der Gottlieb-Daimler-Schule 2 (GDS2) nach Almeria. Dort hat das TGU eine Partnerschule, das colegio La Salle virgen del mar.

Almeria liegt in Andalusien und hat ca. 3000 Sonnenstunden pro Jahr, es regnet so gut wie nie. Ideale Voraussetzungen also für die Forschungseinrichtungen, die dort ansässig sind. So zum Beispiel die Plataforma Solar, in der solarthermische Kraftwerke erprobt werden. Auch das deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist dort dauerhaft mit ca. 30 Leuten vor Ort. Ein deutscher Masterstudent berichtete den TG-lern über seine Forschungsarbeit. In einem selbst entwickelten Windkanal wird die Wind- und Sandbeanspruchung mehrere Jahre simuliert, um bei den Spiegeln der Parabolrinnen und den Heliostaten der Turmkraftwerke eine künstliche Alterung herbeizuführen. Außerdem besuchten die Schüler eine Forschungseinrichtung der Universität  Almeria, die sich mit der energetischen Nutzung der Sonnenenergie beschäftigt. Bei einer Führung durch eine Gemüseplantage in El Ejido, weltweit das größte Anbaugebiet unter Folie, ließen sich die Schüler über ökologische Schädlingsbekämpfung aufklären.

Nach so vielen fachspezifischen Inhalten durfte das Sport-und Kulturprogramm nicht fehlen. Neben dem Besuch von Granada und seiner weltberühmten maurischen Festung Alhambra war der letzte Tag ein weiteres Highlight: Einen halben Tag lang konnten die Schüler in der Surfschule von Christian Stielike (dem Sohn des Fußballstars der 80-er Jahre, Uli Stielike) surfen, Standup paddle surf SUP und Kajak fahren ausprobieren. Viele machten nach dem Schnupperkurs eine ganz gute Figur auf dem Surfbrett. Ein paar ganz Mutige wagten sich im Katamaran hinaus auf das Mittelmeer. Zudem konnten die Schüler Kontakte mit den Schülern der Partnerschule vertiefen und dabei ihre Spanischkenntnisse verbessern. An der GDS2  gehört Spanisch zum Fremdsprachenangebot.

Text: Marianne Maier-Anderer

Bild: Uli Blessing

 
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