Die Schüler hinterließen bei den Luxemburgern Eindruck mit ihrem E-Longboard

Ettelbrucker Lehrer im Gespräch mit TGU-Schülern

Besuch aus Luxemburg

Neue Partnerschule aus Ettelbruck

Pressemitteilung

 

Die Gottlieb-Daimler-Schule 2 erweitert Kreis der Partnerschulen

 

Seit zwei Jahren arbeiten Schülerinnen und Schüler des Technischen Gymnasiums an der Gottlieb-Daimler-Schule 2 (GDS2) europaweit an umwelttechnischen Themen. Zusammen mit der französischen Partnerschule in Dijon und der spanischen in Almeria entwickelten die Umwelttechniker bereits eine Solaranlage mit Nachführung. Finanziert wurde dieses Projekt von der EU im Rahmen des Erasmus-Programmes. Nun erweitert sich der Kreis der Partnerschulen. Das Lycée Technique in Ettelbruck/Luxemburg suchte eine Schule, die Umwelttechnik als Schwerpunkt unterrichtet und wurde in Sindelfingen fündig. Eine Delegation aus Luxemburg reiste deshalb an, um sich aus erster Hand über das Profifach „Umwelttechnik“ informieren zu lassen. Besonders interessiert waren die Gäste am Seminarkurs, der an der GDS2 traditionell als Projektunterricht mit umwelttechnischem Bezug unterrichtet wird. Schülergruppen arbeiten mit einem Budget von 400 Euro, mit dem sie ein umwelttechnisches Produkt herstellen. Projekte sind zum Beispiel eine Maschine zum Kunststoffrecycling, ein elektrisches Longboard oder ein Fahrrad, das elektrische Energie zum Betrieb eines Beamers erzeugt. Im Energiepark der Schule werden die Exponate regelmäßig ausgestellt. Ähnliche Projekte gibt es auch in Ettelbruck. Aktuell bauen die Luxemburger eine Windkraftanlage, ein solarbetriebenes Fahrrad, sogar ein Rennen mit solar angetriebenen Modellbooten fand statt. „Wir sind uns so ähnlich, dass ich am liebsten ab morgen hier arbeiten möchte“, so der stellvertretende Schulleiter aus Ettelbruck.

Die Luxemburger befragten in einer Abschlussklasse Schüler und Schülerinnen zu ihren Motiven, ausgerechnet das TG Umwelttechnik zu besuchen. Durch seine breit angelegten umwelttechnischen Inhalte sei dieses Profil nach dem mittleren Bildungsabschluss besonders ansprechend für Mädchen. Außerdem werde bei aktuellen Bewerbungsgesprächen die Breite des umwelttechnischen Profils bei den Firmen sehr positiv aufgenommen, so die Antworten der Schülerinnen und Schüler.

Nächstes Schuljahr sollen die ersten gemeinsamen Projekte mit den Luxemburgern starten.

Für die Schüler des Technischen Gymnasiums Umwelttechnik bedeutet die Erweiterung der Partnerschulen regelmäßige Treffen an den verschiedenen europäischen Standorten und damit noch mehr internationale Erfahrung.

 
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