Die Ausbildung zum/zur Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik

Als Elektroniker/in für Energie- und Gebäudetechnik sind bei der Errichtung und im Service von elektrischen Anlagen der Energie-, Gebäude-, Infrastruktur-, Automatisierungs-, Informations- und Telekommunikationstechnik tätig. Sie sind Elektrofachkraft im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften. Sie führen ihre Arbeiten auf der Grundlage von technischen Unterlagen und Arbeitsaufträgen selbständig und im Team durch. Dabei beachten Sie die einschlägigen technische Regeln, Vorschriften und Sicherheitsbestimmungen.
Ihre Ausbildung und spätere Anstellung erfolgt überwiegend in handwerklichen Elektrofirmen der Region.

Unterrichtsorganisation

Der schulische Unterricht findet in 2 wöchigen Blöcken statt, d.h. als Auszubildende(r) sind Sie in der Regel 2 Wochen in der Berufsschule und 4 Wochen im Ausbildungsbetrieb. Es wird nicht mehr in einzelnen Fächern sondern in sogenannten Lernfeldern unterrichtet. Der Unterricht erfolgt dabei projektorientiert und wenn möglich auch fachübergreifend.

Aufbau der Ausbildung

  • 1. Jahr – Grundlagen der Elektrotechnik, Elektrische Systeme analysieren und Funktionen prüfen, elektrische Installationen planen und ausführen, Steuerungen analysieren und anpassen, Informationstechnische Systeme bereitstellen
  • 2. Jahr – Elektroenergieversorgung und Sicherheit von Betriebsmitteln gewährleisten, Anlagen und Geräte analysieren und prüfen, Steuerungen für Anlagen programmieren und realisieren, Antriebssysteme auswählen und integrieren
  • 3. Jahr – Kommunikationssysteme in Wohn- und Zweckbauten planen und realisieren, elektrische Anlagen der Haustechnik in Betrieb nehmen und in Stand halten, energietechnische Anlagen errichten, in Betrieb nehmen und in Stand setzen, Energie- und gebäudetechnische Anlagen planen, realisieren, in Stand halten und ändern

Ausbildungsdauer und Prüfung

Die Ausbildungsdauer beträgt 3,5 Jahre und kann bei guter Leistung auf 3 Jahre verkürzt werden. Nach ca. 20 Monaten findet der 1.Teil der Abschlussprüfung statt, wobei das Ergebnis bereits zu 40% in die Gesamtnote einfließt. Der 2. Teil der Abschlussprüfung findet dann nach 3 bzw. 3,5 Jahren statt. 

 
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